Knochenszintigraphie
In der Regel wird bei MH-Patienten auch eine so genannte Knochenszintigraphie durchgeführt. Dies ist eine nuklearmedizinische Untersuchung, bei der mögliche Knochenmetastasen abgeklärt werden sollen.
Die Untersuchung sieht so aus, dass man ein radioaktives Medikament injiziert bekommt. Dieses setzt sich innerhalb von zwei Stunden – die man in der Praxis warten und während dessen einen Liter Wasser trinken muss – auf den Knochen ab, so dass die Knochen eine gewisse Menge an Strahlung abgeben. Diese Strahlung kann nun von einem speziellen Abtastkopf gemessen und in ein Bild umgewandelt werden. Dabei fährt der Abtastkopf (ca. 80x80 cm), während man auf einer Liege liegt, einmal über und einmal unter dem Körper her, um sowohl ein Bild von der Vorderseite als auch von der Rückseite zu machen.
Mögliche Metastasen erscheinen auf den Aufnahmen als schwarze Flecken. Man sollte jedoch nicht erschrecken, wenn man auf den Aufnahmen einen riesigen schwarzen Fleck im Beckenbereich sieht. Denn das ist die durch den Liter Wasser gut gefüllte Blase, welche ebenfalls das radioaktive Mittel aufgenommen hat.