Strahlentherapie
Die Strahlenart bei dieser Therapie ist vergleichbar mit denen von Röntgenuntersuchungen, hat aber eine vielfach höhere Energie, so dass die Strahlen besser in das Gewebe eindringen können.
Bei der Strahlentherapie werden im Gegensatz zu der Chemotherapie alle bestrahlten Zellen (auch die gesunden) "angegriffen" und es wird dabei das Erbgut in diesen Zellen verändert. Dies ist zunächst jedoch nicht weiter schlimm, denn gesunde Zellen regenerieren sich in der Regel von diesen Veränderungen. Krebszellen hingegen haben ein weniger gut funktionierendes Reparatursystem, was somit zum Absterben der Zellen führt.
Nachdem die Bestrahlungsfelder individuell bestimmt wurden, werden sie mit kleinen Tätowierungspunkten oder einer Art "permanent Marker" auf der Haut markiert, um bei den einzelnen Behandlungen immer wieder exakt die gleiche Stelle bestrahlen zu können.
Die Bestrahlung dauert bei MH-Patienten in der Regel bis zu vier Wochen, wobei jeden Tag – von Montag bis Freitag – bestrahlt wird. Jede dieser Behandlungen dauert aber nur wenige Minuten und wird auch überwiegend ambulant durchgeführt. Die Bestrahlung ist zudem, wie eine Röntgenaufnahme, völlig schmerzfrei.