Nachsorge
Dies ist ein weiterer, sehr wichtiger Punkt, den man unter keinen Umständen vernachlässigen sollte.
Auch wenn viele Patienten, die an Morbus-Hodgkin erkrankt sind, wieder geheilt werden können, muss auf jeden Fall eine permanente Tumornachsorge in Betracht gezogen werden, die die Aufgabe hat, ein Wiederauftreten der Krankheit (Rezidiv) rechtzeitig zu erkennen, sowie Begleit- oder Folgeerkrankungen festzustellen und zu behandeln.
Die Nachuntersuchungen belaufen sich in der Regel zunächst auf Termine alle drei Monate, später halbjährlich und dann nur noch jedes Jahr. Genaue Termine werden Sie aber nach abgeschlossener Behandlung mit Ihrem Arzt besprechen.
Bei diesen Nachsorgeuntersuchungen wird in der Regel das Blut untersucht; außerdem werden eine Röntgenaufnahme der Lunge sowie Ultraschalluntersuchungen gemacht. Unter Umständen kann aber auch noch eine Computertomographie durchgeführt werden.
Ein weiteres besonderes Augenmerk wird auf die Erkennung von behandlungsbedingten Folgeschäden gelegt.