An welchen Symptomen erkenne ich eine mögliche MH-Erkrankung?
Typisch für Morbus-Hodgkin sind vergrößerte Lymphdrüsen:
- im Halsbereich 60%
- im Brustbereich 30%
- in der Achselhöhle 20%
- in der Leistengegend 15%
- im Bauchbereich 15%
(insg. 140%, da eine mehrfache Erstlokalisation möglich.)
Quelle: "Morbus Hodgkin - Die blauen Ratgeber 21" der deutschen Krebshilfe - Seite 16
Die vergrößerten Lymphknoten sind meist nicht schmerzhaft und in der Regel am Hals deutlich sichtbar. In der Brustgegend sind sie schwieriger zu lokalisieren, da die Lymphknoten dort innen im Brustkorb liegen und somit äußerlich nicht wahrnehmbar sind. Sie lösen jedoch Symptome wie andauernden Husten oder Luftnot aus. Aber auch der Konsum von Alkohol kann zum so genannten "Alkoholschmerz" führen, der sich in den betroffenen Lymphdrüsenbereichen äußert.
Ein Drittel der Neuerkrankungen wird von sogenannten B-Symptomen begleitet:
- unerklärliches, anhaltendes und in periodischen Abständen auftretendes Fieber, Höhepunkt meistens am späten Nachmittag
- unerklärlicher Gewichtsverlust
- allgemeiner Leistungsabfall und Schwächegefühl
- starker Nachtschweiß
- starker Juckreiz
Quelle: "Morbus Hodgkin - Die blauen Ratgeber 21" der deutschen Krebshilfe - Seite 16/17
WICHTIG: Sie sollten aus Angst vor einer entsprechenden Diagnose auf KEINEN FALL einen Arztbesuch vor sich her schieben. Je früher der Krebs erkannt wird, desto besser sind die Heilungschancen.