Morbus-Hodgkin
Was ist eigentlich Morbus-Hodgkin (MH) bzw. das so genannte Hodgkin-Lymphom (auch Lymphogranulomatose genannt)?
Benannt wurde diese Krankheit nach dem englischen Arzt Thomas Hodgkin, der sie 1832 zum ersten Mal beschrieb.
Morbus-Hodgkin ist ein bösartiger Lymphdrüsen-Krebs, der jedoch mit einer Heilungswahrscheinlichkeit von ca. 90% sehr gut therapierbar/heilbar ist.
Für die Diagnose ist fast immer eine Entnahme eines vergrößerten Lymphknotens erforderlich. Von einer Biopsie, also einer kleinen Gewebeprobe, wird in den meisten Fällen abgeraten, da hier die Wahrscheinlichkeit zu groß ist, lediglich gesundes Gewebe zu entnehmen, und in der Probe somit zu wenige Krebszellen vorhanden sind, um ein eindeutiges Ergebnis feststellen zu können.